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Spitzwegerich- der Wundheiler

Im März, wenn die ersten frischen Blätter des Spitzwegerich u sehen sind, erzählt uns seine Form, die spitz nach oben strebt, dass der Frühling gekommen ist!

 

Die Blätter haben einen aromatischen, leicht bitteren Geschmack, eignen sich für den ersten Wildkräutersalat aber vor allem ist der Spitzwegerich DAS Kraut, das wir als Erste Hilfe zur Wundheilung einsetzen können. 

 

Verletzen wir uns draussen in der Natur und eine Wiese ist in der Nähe, auf der Spitzwegerich wächst, nehme man 1-2 Blättchen, kaut diese etwas an und lege sie auf die Wunde.

Dies funktioniert sowohl bei Insektenstichen als auch bei offenen Wunden. 

Der Spitzwegerich hat eine zusammenziehende Wirkung und hilft der Haut auf diese Weise, den Wundheilungsprozess einzuleiten. 

Wegerich ist ebenso hilfreich für müde Füße nach langen Wanderungen, hilft Blasen zu lindern und erfrischt unsere Gehwerkzeuge. 

 

Bekannt ist der Spitzwegerich auch als Hustenmittel. Oft findet man ihn im Hustensaft als linderndes Kraut für Lungen und Bronchien. 

 

Hat man keinen Zugang zu einer frischen Pflanze, kann aus den Blättern und Blüten ein Alkoholauszug oder ein Wegerich - Öl hergestellt werden. 

Spitzwegerich - Öl ist vor allem in Kombination mit ätherischem Lavendelöl eine perfekte Wundheilungs- Hilfe bei Schürfungen, Platzwunden, Verbrennungen, Schnittwunden...etc. 

 

Die energetische Botschaft des Spitzwegerich lautet:  "Aufrecht Stehen und Weitergehen" .

Er hilft uns, schnell wieder in die Aufrichtung zu kommen, gerade dann, wenn unsere Füße müde sind, wenn uns Verletzungen "ausbremsen" und zum Innehalten einladen oder wenn unsere Lungen vom Husten erschöpft sind. 

 

Spitzwegerich findet sich an vielen Wegen, denn er ist ein wahrer Wegbegleiter und wohltuender Gefährte für unsere vielen Schritte des Lebenspfades.